Pressemitteilung zur Jahresmitgliederversammlung 2011
Chamäleonhafte Verwandlungskunst im Gesundheitssystem unabdingbar
Chamäleonhafte Verwandlungskunst im Gesundheitssystem unabdingbar
Ministerialdirektor Michael Höhenberger lobte in der Festrede den Verband der Privatkrankenanstalten (VPKA) und die PsoriSol Hautklinik als Gastgeber.

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Hersbruck (lie). Das voll besetzte Festzelt war am Dienstagnachmittag Schauplatz der Jahresmitgliederversammlung des VPKA Bayern sowie des Festaktes zum 20-jährigen Jubiläum der PsoriSol Hautklinik. Herbert-M. Pichler, Geschäftsführer der PsoriSol und Vorsitzender des VPKA begrüßte die Mitglieder des Verbandes sowie weitere Festgäste.
Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, Michael Höhenberger vertrat den verhinderten Staatsminister Dr. Markus Söder, der wegen einer Kabinettssitzung absagen musste.
Höhenberger sieht in Krankenhäusern privater Trägerschaft den Schlüssel zur flächendeckenden Gesundheitsversorgung.
In seiner Festrede sprach Min.-Dir. Michael Höhenberger politische Pläne, Änderungen und Neuerungen für die Zukunft an. Er plädierte beispielsweise für eine bessere Abbildung besonderer Kostenbelastungen in den Krankenhäusern. Aus staatlicher Sicht könnten die steigenden Kostenaus der gesellschaftlichen Überalterung nicht alleine den Krankenhäusern aufgebürdet werden.
Die Betriebskosten der Krankenhäuser sind seines Erachtens durch Kooperationen, Spezialisierungen und der weiteren Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung in den Griff zu bekommen.
„Ich rechne es den Krankenhäusern in privater Trägerschaft hoch an, dass diese immer aktiv die Ärmel hochgekrempelt haben und die permanenten Bewegungen im Gesundheitssystem so gut meistern. Es ist auch künftig wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen, neues Personal zu gewinnen und zu binden“. Die Investitionsförderung hält Höhenberger dabei für ausreichend, da man im Bundesvergleich in Bayern mit dem Investitionsansatz weit vorne liege.
Feierlicher Akt
Im Anschluss wurden elf Mitarbeiter für Ihre 20-jährige Treue geehrt. Chefarzt Prof. Dr. Amon übergab zusammen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Alois Greil und Geschäftsführer Herbert-M. Pichler Geschenke und Blumensträuße. „Das Engagement jedes Einzelnen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Patienten bei uns so wohl fühlen. Sie sind nicht mehr nur Patienten, sondern vielmehr Aktienten. Sie werden aktiv in dieBehandlung eingebunden“ betont Prof. Amon. „Das motiviert Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen und trägt dazu bei, dass sich unsere Akutklinik durch ein außergewöhnlich gutes Klima im Zwischenmenschlichen auszeichnet“ ergänzt Herbert-M. Pichler.
Abgerundet wurde die Veranstaltung außerdem durch Oliver Berg, einem der besten Konzertgitarristen für klassische und Flamenco-Gitarre. Er eröffnete und begleitete die Veranstaltung mit drei wunderschönen Stücken. Neben dem dargebrachten Ohrenschmaus sorgten am Ende dann noch zwei angesehene Graffiti-Künstler für einen Augenschmaus der Extraklasse. In nur zwei Stunden sprühten die Künstler ein Chamäleon, welches als Sinnbild für die Verwandlungskunst stehen soll, welche im Gesundheitssystem unabdingbar ist, um zu bestehen.
